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Die HÖRMANN Industries GmbH (Unternehmensanleihe, WKN: A2AAZG) hat heute ihren Konzernzwischenabschluss 2018 veröffentlicht. Das Unternehmen verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 ein Umsatz- und Ergebniswachstum. So stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2018 um 19,2 % auf 287,1 Mio. Euro (H1 2017: 240,9 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT**) erhöhte sich um 83,3 % auf 7,9 Mio. Euro (H1 2017: 4,3 Mio. Euro). Das Wachstum ist auf eine positive Entwicklung in allen vier Geschäftsbereichen zurückzuführen. Der Konzernüberschuss verbesserte sich ebenfalls von 1,9 Mio. Euro (H1 2017) auf 4,3 Mio. Euro.

Johann Schmid-Davis, CFO der HÖRMANN Industries GmbH: „Wir freuen uns über das sehr gute Ergebnis im ersten Halbjahr 2018, das unsere Planungen deutlich übertroffen hat. Auf Basis dieser positiven Geschäftsentwicklung und der Erwartung einer weiterhin stabilen Auftragslage haben wir uns dazu entschlossen, unsere Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2018 anzuheben. Nichts desto trotz können wir noch nicht mit der Ergebnisqualität zufrieden sein. Wir müssen weiter an unserer Effizienz und Produktivität – insbesondere im Bereich Automotive – arbeiten“.

Wie in der Prognoseanhebung vom 19. September 2018 angekündigt, erwartet die HÖRMANN-Gruppe für das laufende Geschäftsjahr 2018 auf Konzernebene einen Umsatzanstieg auf rund 590 bis 600 Mio. Euro (zuvor: 560 Mio. Euro) sowie eine Steigerung des EBIT auf 19 bis 20 Mio. Euro (zuvor: 15 Mio. Euro).

Im Geschäftsbereich Automotive hat die anhaltend gute Auftragslage innerhalb der ersten sechs Monate 2018 zu einem Umsatzwachstum geführt. Der Umsatz stieg um 16,4 % auf 214,5 Mio. Euro (H1 2017: 184,2 Mio. Euro). Das EBIT wurde auf 4,4 Mio. Euro (H1 2017: 1,3 Mio. Euro) verbessert, wobei es nach wie vor durch hohe Produktionskosten insbesondere in den beiden Werken in Penzberg und Gustavsburg belastet ist. Die Gesellschaft plant, in den kommenden Jahren die Produktionen durch gezielte Investitionen in die Automatisierung und die Verlagerung lohnintensiver Produkte in das slowakische Werk noch effizienter und flexibler zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen. Daher wird das Ergebnis auch in diesem Jahr durch diese Aktivitäten zur Neuausrichtung des Geschäftssystems belastet sein.

Darüber hinaus ist der Geschäftsbereich Automotive zur Zeit erstmalig auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 in Hannover vertreten. Noch bis zum 27. September 2018 präsentiert das Unternehmen mit seinem neuartigen Integral-Chassis-Konzept eine innovative Lösung insbesondere für den innerstädtischen Lieferverkehr der Zukunft. Das Chassis ist gezielt auf die Verwendung alternativer Antriebe hin konzipiert und trägt durch den Struktur-Leichtbau-Ansatz speziell der Kostensensitivität im Transportgewerbe und den Anforderungen des Fahrzeugdesigns elektrifizierter, leichter Nutzfahrzeuge Rechnung.

Der Geschäftsbereich Engineering profitierte im ersten Halbjahr 2018 ebenfalls von der guten konjunkturellen Lage in Deutschland. So lag der Umsatz mit 17,4 Mio. Euro um 6,7 % über dem Vorjahresniveau (H1 2017: 16,3 Mio. Euro). Bedingt durch die sehr gute Auftragslage und die damit einhergehenden hohen Projektierungskosten – inbesondere im Bereich der Fahrzeugentwicklung – reduzierte sich das EBIT im ersten Halbjahr 2018 von 2,1 Mio. Euro auf 1,4 Mio. Euro.

Der Umsatz im Geschäftsbereich Communication betrug in den ersten sechs Monaten 2018 39,1 Mio. Euro (H1 2017: 33,5 Mio. Euro). Das EBIT verbesserte sich von 1,3 Mio. Euro auf 3,1 Mio. Euro. Insbesondere die in diesem Geschäftsbereich eingegliederte Funkwerk AG entwickelte sich im ersten Halbjahr positiv. Auf Basis einer höheren Auslastung und einer kontinuierlichen Verbesserung der Kostenstrukturen sowie der Qualitäts- und Prozessabläufe steuerte das Tochterunternehmen 34,3 Mio. Euro zum Umsatz und 3,0 Mio. Euro zum EBIT des Bereichs Communication bei.

Die Entwicklung im Geschäftsbereich Services, der im vergangenen Jahr gegründet und im vierten Quartal 2017 durch die mehrheitliche Übernahme der MAT-Gruppe gestärkt und ausgebaut wurde, hat die Erwartungen im Berichtszeitraum übertroffen. In den ersten sechs Monaten wurde ein Umsatz von 16,1 Mio. Euro (H1 2017: 6,9 Mio. Euro) erwirtschaftet. Das EBIT, das erwartungsgemäß durch Intergrationskosten belastet wurde, lag bei -0,2 Mio. Euro (H1 2017: 0,1 Mio. Euro).

Den vollständigen Halbjahresabschluss 2018 der HÖRMANN Industries GmbH können Sie unter http://www.hoermann-gruppe.de/investor-relations/finanzpublikationen/ herunterladen.

Ausgewählte Finanzkennzahlen der HÖRMANN Industries GmbH in der PDF