Chronik

Die 90er

Mit dem Fall der Mauer brechen für die Hörmann Gruppe Jahre besonderen Wachstums an.

In Chemnitz kommt es 1989 zur Gründung der Hörmann Barkas GmbH, die in kürzester Zeit von 40 auf 200 Mitarbeiter anwächst.

1990 folgt die Gründung von Hörmann & Partner in Chemnitz, einem Entwicklungs- und Produktionsbetrieb für Software und elektronische Steuerungen.

Ein Jahr später – 1991 – wird ebenfalls in Chemnitz die ehemalige Hochbauprojektierung Sachsen übernommen und umfirmiert in AIC Architektur- und Ingenieursgesellschaft Chemnitz.
Im selben Jahr erfolgt außerdem die Gründung der SITEC Industrietechnologie, ein Maschinenbauer für hochqualifizierte Spezialmaschinen und –produkte.

1992 erfolgen dann die Übernahmen der VacuTec Messtechnik in Dresden sowie die Übernahme der Funkwerk Kölleda GmbH, die ein Spezialbetrieb für Bahnkommunikation ist.

1993 wird die RAWEMA GmbH, ein Engineeringunternehmen mit hervorragenden Geschäftskontakten in die Sowjetunion, übernommen. HÖRMANN-RAWEMA bietet hochqualifizierte Ingenieurleistungen für die Fahrzeugentwicklung.

Die Übernahme der ERMAFA GUSS folgt ein Jahr darauf. Das Unternehmen ist Spezialist für Gussprodukte in den Bereichen Chemieanlagen, Schiffbau und Windkraftwerke.
1995 wird die Hörmann GmbH & Co. KG Industrietechnik als eigenständige Tochtergesellschaft ausgegründet.

Funkwerk Dabendorf wird 1996 übernommen. Das Unternehmen kann schon bald mit der Einführung eines Verstärkers für mobile Kommunikation in Fahrzeugen einen erheblichen Ausbau der Geschäftsaktivitäten verzeichnen.
Im Jahre 1997 erfolgt die Hereinnahme der Deutschen Beteiligungs AG zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und zur eventuellen Vorbereitung des Börsengangs der Hörmann Gruppe.

Zum Abschluss des Jahrtausends arbeiten über 1000 Mitarbeiter in der Industrietechnik, die sich strategisch mittlerweile auf Dienstleistungen für die Großindustrie verlegt hat und sich zahlreiche Schlüsselprojekte im In- und Ausland sichern konnte.