Chronik

2000 bis heute

Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends beschreitet die Funkwerk AG mit dem ersten Börsengang einer Hörmann-Tochter neue Wege. Am 15.11.2000 kommt es zur ersten Notierung an der Frankfurt Wertpapierbörse „Neuer Markt“. In den Folgejahren hat sich die Funkwerk AG durch den gelungenen Ausbau des Portfolios zum Geheimtipp unter Börsianern entwickelt. 

Außerdem beteiligt Hörmann Industrietechnik die DIW AG – Deutsche Industrie Wartung – mit 25,1%, um die internationalen Aktivitäten zügig ausbauen zu können.

2001 wird die Funktel GmbH in Salzgitter als Tochter der Funkwerk AG übernommen. 

Funktel hat seine Kompetenzen in den Bereichen der innerbetrieblichen mobilen Kommunikation und in Personen-Sicherungssystemen. 

Raytek Inc. wächst in 2002 zum Weltmarktführer für tragbare Infrarot-Wärmemessgeräte heran. Außerdem werden im Jahre 2002 die Hörmann GmbH & Co. KG Industrietechnik und die Hörmann Barkas GmbH zur Hörmann Industrietechnik GmbH verschmolzen. 

2003 wird der Grundstein für die gruppenübergreifende IMM-Alliance für industrielle Standortdienstleistungen aus einer Hand gelegt. 

Hans Hörmann kauft 2004 die von der Deutschen Beteiligungs AG gehaltenen Geschäftsanteile zurück und ist somit wieder alleiniger Eigentümer der Gruppe. 

Nicht zuletzt wird im gleichen Jahr das Werk Saarbrücken aus der Hörmann Industrietechnik ausgegliedert und zu 100 % übernommen. So entsteht die Hörmann Komponentenbau.

Zum 50-jährigen Firmenjubiläum 2005 arbeiten bei Hörmann mehr als 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 60 Standorten auf vier Kontinenten. Außerdem erwirbt Hörmann Anteile an der ACP Penzberg GmbH, die im Jahre 2008 komplett übernommen wird. 

Ebenfalls 2005 stockt die DIW AG ihren Anteil an der Hörmann Industrietechnik auf 49% auf. Hörmann und DIW werden so gemeinsam zu einem der größten Industrieanbieter für technische Dienstleistung in Europa. Drei Jahre später, 2008, übernimmt VOITH – mittlerweile vollständiger Eigner der DIW – die Hörmann Industrietechnik zu 100%.

Von 2006 bis heute erweitert die Hörmann Gruppe ihre Aktivitäten im Bereich Automotive nicht nur durch das von Hörmann von MAN übernommene Komponentenwerk ACP in Penzberg (heute: Hörmann Automotive Penzberg) sondern auch durch das ab 2007 gemeinsam mit MAN geführte Komponentenwerk in Gustavsburg (heute: Hörmann Automotive Gustavsburg). 

Die Hörmann Komponentenbau (heute: Hörmann Automotive Saarbrücken) sowie die Hörmann-Presstec (heute: Hörmann Automotive St.Wendel) mit den jüngst übernommenen Gesellschaften Hörmann Automotive Eislingen, Hörmann Automotive Wackersdorf und Hörmann Automotive Bielefeld erweitern diesen Bereich nachhaltig und machen Hörmann zu einem großen Zulieferer der OEM’s im Bereich Nutzfahrzeuge und Landmaschinen.

Im August 2016 wird in Bánovce nad Bebravou, Slowakei, die Hörmann Automotive Slovakia s.v.o. gegründet. Das neue Komponentenwerk des Bereiches Automotive soll bereits im Jahre 2017 nennenswerte Produktionsumfänge produzieren.

2017 wurde die Hörmann Finance GmbH, in der die operativen Tochterfirmen der Hörmann Gruppe gebündelt sind, in Hörmann Industries GmbH umbenannt und wird damit ihrer Aufgabenstellung als Industrieholding auch namentlich gerecht.